Driften auf dem Sachsenring: Mein Durchbruch mit Steve Kirsch

Driften auf dem Sachsenring in der ams-Kurve während des Drifttrainings

Dieses Training werde ich so schnell nicht vergessen.

Denn nach mehreren Anläufen habe ich es endlich geschafft:
Mein erster sauberer Kreisdrift auf bewässerter Strecke beim Driften auf dem Sachsenring. Und dieses Gefühl? Einfach unbeschreiblich.

Wer meine Reise verfolgt, weiß, dass das Thema Driften mich schon länger begleitet. Doch nachdem das erste Training überhaupt nicht so funktioniert hatte, wie ich es mir vorgestellt habe, war dieser Moment für mich umso emotionaler.

Dieses Mal war klar:
Ich wollte verstehen, lernen und endlich den Durchbruch schaffen.

Drifttraining mit Steve Kirsch auf dem Sachsenring

An meiner Seite war erneut Drift-Instruktor Steve Kirsch, der mich Schritt für Schritt durch das Training begleitet hat.

Beim Driften auf dem Sachsenring geht es nämlich nicht einfach nur darum, das Auto querzustellen. Es geht um Gefühl, Fahrzeugkontrolle, Reaktion und vor allem Vertrauen ins Auto.

Gerade am Anfang war das für mich eine echte Herausforderung.

Wann lenke ich ein?
Wie halte ich den Drift?
Wie reagiere ich richtig?

All diese Dinge passieren innerhalb von Sekunden.

Doch genau deshalb liebe ich Motorsport mittlerweile so sehr: Man lernt jedes Mal etwas Neues über das Auto – und gleichzeitig auch über sich selbst.

Car Control auf der Hydraulikplatte

Bevor es auf die Strecke ging, stand erst einmal intensives Car-Control-Training auf der Hydraulikplatte an.

Und genau dort merkt man schnell, wie wichtig Fahrzeugbeherrschung wirklich ist.

Die Platte simuliert unkontrollierte Fahrzeugbewegungen, auf die man blitzschnell reagieren muss. Gerade für das Driften auf dem Sachsenring war dieses Training unglaublich wichtig.

Am Anfang war ich noch viel zu hektisch.
Zu viel Lenken, zu wenig Ruhe und oft einen Schritt zu spät.

Doch mit jeder Runde wurde ich sicherer.

Und dann kam endlich dieser Moment:
Der erste funktionierende Kreisdrift auf bewässerter Strecke.

Ein kleiner Moment von außen vielleicht – aber für mich persönlich ein riesiger Fortschritt.

Mein erster Drift auf der Rennstrecke am Sachsenring

Das absolute Highlight kam aber erst danach.

Denn plötzlich hieß es:
Wir fahren auf die Rennstrecke.

Allein dieser Satz hat bei mir schon komplett die Emotionen ausgelöst.

Und dann stand ich tatsächlich auf dem Sachsenring – bereit zum Driften auf einer echten Rennstrecke.

Gefahren wurde auf der berühmten auto motor und sport -Kurve.
Und als das Auto dort endlich sauber querstand, hatte ich einfach nur Gänsehaut.

Dieses Gefühl von Kontrolle, Adrenalin und Vertrauen ins Auto war einfach unglaublich.

Für genau solche Momente mache ich das alles.

Gemeinsam mit meinem Team vor Ort

Was diesen Tag aber noch besonderer gemacht hat:
Mein ganzes Team war vor Ort.

Henning Westerkamp, Lucca Pikal und Nils Rehbein haben mich den ganzen Tag begleitet, supportet und motiviert.

Gerade nach dem ersten Training, das überhaupt nicht funktioniert hatte, bedeutete mir das unglaublich viel.

Sie haben jeden kleinen Fortschritt gesehen.
Jeden Versuch.
Jeden Fehler.
Und eben auch diesen einen Moment, in dem es endlich funktioniert hat.

Zu sehen, wie stolz meine Freunde auf mich waren, hat mich wirklich emotional gemacht.

Denn Motorsport ist für mich mittlerweile viel mehr als nur Fahren.
Es sind die Menschen, die diesen Weg mit dir gemeinsam gehen.

Warum mir das Driften auf dem Sachsenring so viel bedeutet

Dieses Training war für mich ein echter Wendepunkt.

Nicht, weil plötzlich alles perfekt war.
Sondern weil ich gemerkt habe, dass sich Durchhalten lohnt.

Gerade im Motorsport funktioniert nicht alles sofort.
Man scheitert, zweifelt und startet nochmal neu.

Aber genau diese Momente machen die Erfolgserlebnisse später so besonders.

Das Driften auf dem Sachsenring hat mir gezeigt, wie wichtig Geduld, Vertrauen und kontinuierliches Training sind.

Und ehrlich?
Jetzt habe ich erst recht Lust auf mehr.

Fazit

Mein Training zum Driften auf dem Sachsenring war emotional, intensiv und voller besonderer Momente.

Vom ersten erfolgreichen Kreisdrift über das Car-Control-Training bis hin zu meinen ersten Drifts auf der Rennstrecke war dieser Tag ein riesiger Schritt auf meinem Weg von der Moderatorin zur Rennfahrerin.

Danke an Steve Kirsch für das Coaching und an mein Team Henning Westerkamp, Lucca Pikal und Nils Rehbein für den unglaublichen Support.

Das war definitiv nicht mein letzter Drift.
See you sideways. 🏁