24h Rennen am Nürburgring: Mit Chakalaka Racing im SimRacing

Chakalaka Racing beim 24h Rennen Nürburgring

Es war laut. Emotional. Chaotisch. Unfassbar intensiv. Und vor allem: mein erstes eigenes 24h Rennen am Nürburgring im SimRacing – mit meinem eigenen Team unter meiner eigenen Marke Chakalaka Racing.

Allein das auszusprechen fühlt sich immer noch surreal an.

Gemeinsam mit meinem Team sind wir beim legendären 24h Rennen am Nürburgring im SimRacing an den Start gegangen – in der GT4-Klasse mit einem BMW M4 G82 GT4. Gefahren sind wir aus der SimRacing Lounge Köln heraus, die gleichzeitig auch Sponsor meines Projekts „Von der Moderatorin zur Rennfahrerin“ ist.

Und dieses Wochenende hatte wirklich alles: Adrenalin, Druck, Euphorie, Fehler, Müdigkeit, Motivation und am Ende sogar einen ganz besonderen Moment.

Chakalaka Racing: Mein eigenes Team für das 24h Rennen Nürburgring SimRacing

Dass ich irgendwann einmal mein eigenes Rennteam gründe, hätte ich vor ein paar Jahren wahrscheinlich selbst nicht geglaubt.

Doch genau das ist jetzt Realität geworden, weil ich den nächsten Schritt im Motorsport gehen wollte. Mit Chakalaka Racing wollte ich nicht einfach nur mitfahren – ich wollte ein Team aufbauen, gemeinsam wachsen und Motorsport aus einer neuen Perspektive erleben.

Mit dabei waren:

  • Niklas Weber
  • Johann Schott
  • Victoria Hoffrichter
  • Nico Loose
  • Mark Lossow
  • und ich als Team Managerin Viktoria Umbach

Schon vor dem Rennstart war klar: Ein 24h Rennen Nürburgring im SimRacing ist nicht einfach nur „ein bisschen zocken“. Es ist mentale Höchstleistung, Strategie, Kommunikation und vor allem Teamwork. Die ganze Folge könnt ihr hier auf YouTube bei der Auto Zeitung sehen.

Der Start in unser erstes 24h Rennen

Wir sind mit unserem BMW M4 G82 GT4 in der GT4-Klasse gestartet – und schon die ersten Stunden hatten es in sich.

Die Atmosphäre in der SimRacing Lounge Köln war unglaublich. Überall Konzentration, Anspannung und gleichzeitig pure Vorfreude.

Für mich persönlich war es ein riesiger Moment. Nicht mehr nur Moderatorin oder Gastgeberin am Streckenrand zu sein, sondern selbst Verantwortung für ein gesamtes Team zu tragen, war nochmal eine ganz andere Erfahrung.

Und genau das hat dieses 24h Rennen Nürburgring SimRacing so besonders gemacht.

Zwischen Euphorie und Druck: Wir fahren plötzlich auf P4

Im Laufe des Rennens hatten wir richtig starke Phasen. Zwischenzeitlich lagen wir sogar auf P4 in unserer Klasse.

Ein Moment, mit dem wir ehrlich gesagt nicht gerechnet hatten.

Die Stints liefen sauber, die Kommunikation wurde immer besser und gleichzeitig haben wir gemerkt, dass wir als Team funktionieren. Gerade in einem 24h Rennen im SimRacing ist Konstanz oft wichtiger als absolute Pace.

Natürlich steigt genau in solchen Momenten auch der Druck, weil man plötzlich merkt, was möglich sein könnte. Man beginnt zu rechnen, zu hoffen und sich auszumalen, was vielleicht möglich wäre.

Der Crash, der uns zurückgeworfen hat

Aber Motorsport wäre nicht Motorsport ohne Rückschläge.

Während Johanns Stint kam es zu einem heftigen Crash, der uns ordentlich zurückgeworfen hat. So ein Moment trifft das ganze Team. Nicht nur wegen der verlorenen Zeit, sondern auch emotional.

Gerade bei einem 24h Rennen Nürburgring SimRacing kann ein einziger Fehler Stunden harter Arbeit zerstören.

Trotzdem war sofort klar: Wir geben nicht auf, sondern kämpfen weiter.

Genau das liebe ich mittlerweile am Racing. Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, weiterzumachen.

Die Nacht-Stints wurden zur echten Challenge

Was wir definitiv unterschätzt haben? Die Müdigkeit.

Vor allem nachts wurden die Doppelstints zu einer echten Herausforderung. Die Konzentration sinkt, die Reaktionszeiten werden langsamer und dadurch fühlt sich plötzlich jede Runde doppelt so lang an.

Genau in diesen Momenten merkst du, wie brutal intensiv ein 24h Rennen Nürburgring SimRacing wirklich ist.

Trotzdem haben wir uns gegenseitig motiviert, wachgehalten und immer wieder gepusht. Ohne Teamgeist funktioniert so ein Rennen nicht.

Das Überholmanöver, das niemand vergessen wird

Eines der wildesten Highlights kam ebenfalls während Johanns Stint.

Er setzte zu einem unglaublichen Überholmanöver in unserer Klasse an – aggressiv, mutig und komplett committed. Leider gab es dabei auch Kontakt.

Aber genau solche Szenen zeigen, wie viel Leidenschaft und Emotion in diesem Sport steckt. Denn man lebt jede Sekunde mit – jede Kurve, jede Entscheidung und jeden Fight.

Und genau deshalb liebe ich Motorsport immer mehr.

Gemeinsam durchs Ziel: Unser größter Erfolg

Am Ende war es vollkommen egal, auf welcher Position wir ins Ziel gekommen sind.

Denn wir haben etwas geschafft, worauf wir unglaublich stolz sind: Gemeinsam haben wir unser erstes 24h Rennen am Nürburgring im SimRacing beendet.

Es waren 24 Stunden voller Höhen und Tiefen, voller Emotionen und vor allem voller Teamgeist.

Als wir gemeinsam über die Ziellinie gefahren sind, war das ein unfassbar emotionaler Moment. Nicht wegen eines Pokals. Sondern weil wir bewiesen haben, dass Chakalaka Racing funktioniert.

Was ich aus dem 24h Rennen Nürburgring SimRacing mitnehme

Dieses Wochenende hat mir nochmal gezeigt, warum ich diesen Weg überhaupt gehe.

Vom Moderieren an der Rennstrecke hin zur aktiven Teilnahme im Motorsport. Von ersten Erfahrungen bis zum eigenen Team.

Ich habe unglaublich viel gelernt:

  • Wie wichtig Teamkommunikation wirklich ist
  • Wie hart mentale Belastung im Motorsport sein kann
  • Wie entscheidend Strategie und Konstanz sind
  • Und wie besonders es ist, gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen

Das war definitiv nicht unser letztes Rennen – Chakalaka Racing hat gerade erst angefangen!

Fazit

Mein erstes 24h Rennen Nürburgring SimRacing war intensiv, emotional und absolut unvergesslich.

Mit meinem eigenen Team Chakalaka Racing an den Start zu gehen, gemeinsam Rückschläge zu meistern und am Ende zusammen durchs Ziel zu fahren, war einer der schönsten Momente meiner bisherigen Motorsport-Reise.

Danke an mein gesamtes Team, an die SimRacing Lounge Köln und an alle, die dieses Projekt supporten.

Das war erst der Anfang. See you on track.