Vom Simulator ins echte Cockpit: Für mich wurde es in Oschersleben zum ersten Mal richtig ernst. Im Rahmen meines Projekts „Von der Moderatorin zur Rennfahrerin“ durfte ich bei den Oscherslebener Testtagen erstmals einen echten Rennwagen auf einer echten Rennstrecke fahren. Und zwar einen BMW 318ti.
Nach zahlreichen Trainingskilometern im Kart, im Simulator und beim Drifttraining war das ein ganz besonderer Moment: Zum ersten Mal saß ich in einem richtigen Rennauto – mit Rennstrecke, Curbs, Bremspunkten und jeder Menge Adrenalin.
Vom Simulator ins echte Rennauto
Bisher hatte ich mich Schritt für Schritt an das Thema Motorsport herangetastet. Ich war im Kart unterwegs, habe im Simulator trainiert und beim Drifttraining gelernt, ein Auto kontrolliert am Limit zu bewegen.
Doch Oschersleben war etwas völlig anderes.
Zum ersten Mal hieß es für mich: Helm auf, einsteigen und raus auf eine echte Rennstrecke.
Mein Fahrzeug für diesen besonderen Tag war ein BMW 318ti. Ein Auto, das für mich nicht nur wegen meines ersten Rennstrecken-Einsatzes etwas Besonderes war.
Ein Rennwagen mit einer ganz besonderen Geschichte
Der 318ti, den ich in Oschersleben fahren durfte, war Teil einer besonderen Initiative zugunsten krebskranker Kinder.
Auf dem Fahrzeug wurden schöne Sprüche, Wünsche und Botschaften hinterlassen. Damit wurde aus dem Rennwagen viel mehr als nur ein Trainingsauto: Er stand gleichzeitig für Hoffnung, Zusammenhalt und Unterstützung.
Umso besonderer war es für mich, genau dieses Auto bei meinem ersten Einsatz auf einer echten Rennstrecke fahren zu dürfen.
Erst Streckenanalyse, dann ab ins Cockpit
Bevor ich selbst auf die Strecke durfte, hieß es erst einmal: Oschersleben kennenlernen.
Gemeinsam mit Patrick habe ich mir die Strecke genau angeschaut und wichtige Punkte besprochen. Wo muss ich bremsen? Wo liegt die Ideallinie? Welche Kurven sind besonders wichtig für eine schnelle Runde?
Denn eine Rennstrecke sieht von außen schon beeindruckend aus – aus dem Cockpit wirkt plötzlich alles ganz anders.
Und dann kam der Moment, auf den ich gewartet hatte: Motor an und raus auf die Strecke.
Drei Stints, drei Schritte nach vorne
Für mich standen insgesamt drei Stints auf dem Programm. Und genau dabei konnte ich merken, wie ich von Runde zu Runde sicherer wurde.
Der erste Stint war vor allem eines: lernen.
Geschwindigkeit, Bremspunkte, Kurveneingänge und die vielen neuen Eindrücke mussten erst einmal zusammenkommen. Schließlich ist ein echter Rennwagen noch einmal eine ganz andere Erfahrung als ein Simulator.
Patrick war dabei immer an meiner Seite und hat mich während des Trainings gecoacht. Nach jedem Stint gab es Feedback und konkrete Punkte, an denen ich arbeiten konnte.
Und das Schöne: Man konnte die Entwicklung direkt sehen.
Von Stint zu Stint wurde ich schneller und sicherer.
Was sagt Patrick zu meiner Performance?
Natürlich wollte ich nach den ersten Runden vor allem eines wissen: Wie habe ich mich geschlagen?
Patrick konnte meine Entwicklung direkt beobachten und mir nach den einzelnen Stints wertvolles Feedback geben. Gerade als Motorsport-Newcomerin ist dieses Coaching für mich unglaublich wichtig.
Denn schneller werden bedeutet nicht einfach nur, mehr Gas zu geben. Es geht um saubere Linien, richtiges Bremsen, einen konstanten Fahrstil und vor allem darum, Vertrauen in das Auto aufzubauen.
Genau das habe ich in Oschersleben gelernt.
Mein erstes Mal auf einer echten Rennstrecke
Dieser Tag war für mich ein echter Meilenstein auf dem Weg von der Moderatorin zur Rennfahrerin.
Nach Kart, Simulator und Drifttraining war Oschersleben der nächste große Schritt: Zum ersten Mal ein echtes Rennauto auf einer echten Rennstrecke zu bewegen.
Und genau deshalb ist diese Erfahrung für mich so wichtig. Denn mein Ziel ist nicht, einfach nur einmal im Rennwagen zu sitzen. Ich möchte mich kontinuierlich weiterentwickeln und irgendwann selbst bei echten Rennen an den Start gehen.
Oschersleben hat mir gezeigt, wie viel Arbeit noch vor mir liegt – aber auch, wie viel Spaß dieser Weg macht.
Der Weg ins Cockpit geht weiter
Drei Stints, jede Menge neue Eindrücke und ein ganz persönliches Learning: Ich will mehr.
Mein erstes Mal im BMW 318ti war definitiv nicht mein letzter Einsatz auf einer Rennstrecke. Im Gegenteil: Es war der nächste große Schritt in meinem Projekt „Von der Moderatorin zur Rennfahrerin“.
Und genau das ist das Spannende an diesem Projekt: Ich weiß selbst noch nicht, wohin mich der Weg am Ende führt. Aber ich weiß, dass ich jeden einzelnen Schritt mitnehmen werde.
Vom Mikrofon ins Cockpit. Von der Moderatorin zur Rennfahrerin. 🏁
